{"id":2155,"date":"2013-03-12T14:25:58","date_gmt":"2013-03-12T12:25:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ekimeissenheim.de\/?page_id=2155"},"modified":"2013-03-12T14:29:54","modified_gmt":"2013-03-12T12:29:54","slug":"friederike-brion","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ekimeissenheim.de\/?page_id=2155","title":{"rendered":"Friederike Brion"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2156\" style=\"width: 544px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.ekimeissenheim.de\/wp-content\/uploads\/Friederike-Brion-Grabstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2156\" class=\" wp-image-2156 \" alt=\"Friederike Brion Grabstein\" src=\"http:\/\/www.ekimeissenheim.de\/wp-content\/uploads\/Friederike-Brion-Grabstein.jpg\" width=\"534\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.ekimeissenheim.de\/wp-content\/uploads\/Friederike-Brion-Grabstein.jpg 667w, https:\/\/www.ekimeissenheim.de\/wp-content\/uploads\/Friederike-Brion-Grabstein-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2156\" class=\"wp-caption-text\">Friederike Brion Grabstein<\/p><\/div>\n<p>Friederike Elisabeth Brion (geb. vermutlich am 19. April 1752 in Niederr\u00f6dern im Elsass, gestorben am 3. April 1813 in Mei\u00dfenheim) war eine els\u00e4ssische Pfarrerstochter. Sie hatte eine kurze, aber f\u00fcr die Literatur sehr bedeutsame Liebschaft mit dem jungen Goethe. Friederike verlebte ihre Kindheit im Pfarrhaus von Sessenheim, wo ihr Vater eine Stelle als Dorfpfarrer hatte. Dort ist ihr im Herbst 1770 Goethe begegnet.Die Liebesbeziehung mit Goethe war nicht von langer Dauer. Schon im Fr\u00fchsommer 1771 beendetet Goethe die Liebschaft mit Friederike Brion.<br \/>\nFriederike Brion blieb bis an ihr Lebensende unverheiratet und wohnte noch bis zum Tod ihres Vaters im Jahre 1787 in ihrem Elternhaus. Ein Jahr zuvor war ihre Mutter gestorben. Nach dem Tod des Vaters zog Friederike mit ihrer j\u00fcngeren Schwester Sophie zu ihrem Bruder Christian auf die Pfarrei Rothau im Breuschtal\/Elsass. 1801 ging Friederike zur Unterst\u00fctzung ihrer kr\u00e4nklichen Schwester Salome nach Diersburg, wo ihr Schwager Gottfried Marx als Pfarrer t\u00e4tig war.<br \/>\n1805 zog Pfarrer Marx mit seiner Familie und der Schw\u00e4gerin Friederike Brion nach Mei\u00dfenheim, um dort die Pfarrstelle zu \u00fcbernehmen.<br \/>\n1807 verstarb Salome Marx. Friederike blieb bei ihrem Schwager. Sie \u00fcbernimmt die Betreuung von armen und kranken Gemeindegliedern. Durch ihr soziales Wirken war sie im Dorf \u00fcberall bekannt und beliebt.<br \/>\nAm 3. April 1813 verstarb Friederike Brion und wurde am 5. April auf dem Mei\u00dfenheimer Kirchhof bestattet. Die Inschrift auf dem heute zu sehenden Grabstein lautet: &#8222;Ein Stral der Dichtersonne fiel auf sie, so reich, dass er Unsterblichkeit ihr lieh!&#8220;<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu Friederike Brion finden Sie auf der Homepage der politischen Gemeinde Mei\u00dfenheim: www.meissenheim.de und im Internet.<br \/>\nDie Gemeinden Diersburg, Mei\u00dfenheim und Sessenheim begehen das 200. Todesjahr von Friederike Brion mit verschiedenen Veranstaltungen. Auch dazu finden sie Hinweise auf der Homepage der politischen Gemeinde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friederike Elisabeth Brion (geb. vermutlich am 19. April 1752 in Niederr\u00f6dern im Elsass, gestorben am 3. April 1813 in Mei\u00dfenheim) war eine els\u00e4ssische Pfarrerstochter. Sie hatte eine kurze, aber f\u00fcr die Literatur sehr bedeutsame Liebschaft mit dem jungen Goethe. 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